Freiwillig nach LU
Ein Projekt im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz
home aktuelles shop sitemap
Thomas Fuhlrott Manfred AselMarlis Jonas
Ludwigshafen ist eine der ersten Seestädte auf dem Lande,
am Meer einer unstatischen Zukunft gelegen.

Diese Worte des 1885 in Ludwigshafen geborenen Philosophen Ernst Bloch kennzeichneten bis ins hohe Alter die Haltung zu seiner Geburtsstadt. Bloch gilt als einer der wichtigsten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Der Ausgangspunkt seiner Philosophie verweist auf das "Noch-Nicht-Bewusste" und das "Noch-Nicht-Gewordene". Es geht darum, daß wir uns selbst in den Horizonten des uns Möglichen finden, und das Hoffen klären, mit dem wir schon immer nach vorne unterwegs sind. Was Ernst Bloch so einzigartig macht, ist sein ins Positive gewandte Denken, gerade in der Welt der Horror-szenarien und Existenzbedrohungen. Hoffnung, das bedeutet nämlich den tätigen, kreativen, sich selbst immer wieder erfindenden Menschen, der in jedem vermeintlichen Ziel seinen Anfang findet. Die Genesis liegt nicht am Anfang, sondern am Ende. Denn: „Alles Wirkliche ist Prozeß“. (Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen, Dr. Klaus Kufeld)
Die Bilder der Fotografin Marlis Jonas zeigen auf einem virtuellen Spaziergang verschiedene, auch unbekannte Gesichter Ludwigshafens.

Hoffnung ist das Gegenteil
von die Hände in den Schoß legen.

Ernst Bloch

home aktuelles shop sitemap